Henri Jayer – Ein Meister des Burgunders
Henri Jayer (1922–2006) gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Winzer des Burgunds und wird oft als „Pate des Burgunds“ bezeichnet. Geboren und aufgewachsen im berühmten Weinort Vosne-Romanée, war er zunächst nicht für eine Winzerkarriere vorgesehen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, als er gerade 17 Jahre alt war, zwang ihn jedoch, seinem Vater auf dem Weingut zu helfen. Dort entdeckte René Engel sein Talent und ermöglichte ihm eine der ersten önologischen Ausbildungen an der Hochschule in Beaune.
Seinen Durchbruch als Winzer feierte Jayer 1945, als er einen Zehnjahresvertrag mit der Familie Noirot-Camuzet abschloss, die Teile berühmter Weinberge in Vosne-Romanée besaß. Er bewirtschaftete deren Reben und kelterte die Weine im Tausch gegen die Hälfte der Trauben, die er unter eigenem Namen abfüllte. Dieser Vertrag wurde bis 1987 verlängert. Parallel dazu begann Jayer in den 1950er Jahren, nach und nach kleine Parzellen des verwilderten Weinbergs Cros Parantoux zu erwerben. Mit enormem Aufwand rodete und bearbeitete er das mit Schutt und Gestrüpp überwucherte Gelände über ein Jahrzehnt lang, bis er es wieder in einen erstklassigen Weinberg verwandelte. Bis 1978 reiften die Reben so weit, dass er erstmals einen reinsortigen Cros Parantoux als Premier Cru abfüllte – dieser Wein machte ihn weltberühmt und wird heute zu Höchstpreisen gehandelt.
Jayers Philosophie war kompromisslos auf Qualität ausgerichtet. Er setzte auf rigorose Traubenselektion, niedrige Erträge und natürliche Methoden. Als Pionier erfand er die Kaltmazeration vor der Gärung, um dem Pinot Noir maximale Farbe und Aromen zu entlocken, und war einer der Ersten, der vor dem Einsatz von Pestiziden warnte. Im Keller wurden die Trauben vollständig entrappt und der Wein ausschließlich in neuen Barriques ausgebaut. Auf Filtration verzichtete er, um die Komplexität und Textur seiner Weine zu bewahren. Seine Weine, insbesondere von den Lagen Richebourg, Échézeaux und Cros Parantoux, bestechen durch Eleganz, Konzentration und eine außergewöhnliche Langlebigkeit.
Seine letzte Erzeugung datiert von 2001. Nach seinem Tod 2006 hinterließ Jayer ein enormes Vermächtnis. Zahlreiche bekannte Winzer wie Jean-Nicolas Méo, Christophe Roumier oder Dominique Lafon zählen zu seinen Schülern. Sein Neffe Emmanuel Rouget, den er zum Winzer ausbildete, führt sein Erbe bis heute fort.
Inhalt: 0.75 Liter (13.266,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (6.533,33 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (7.866,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (22.533,33 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (17.200,00 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (25.200,00 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (11.866,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (5.266,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (9.200,00 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (19.866,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 1.5 Liter (32.666,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 1.5 Liter (32.666,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (7.866,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (11.866,67 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0.75 Liter (11.866,67 €* / 1 Liter)