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Produktinformationen

H. Jayer – Echézeaux Grand Cru 1967: Eine Rarität aus der Hand des Meisters

Der Echézeaux Grand Cru 1967 aus der Hand von Henri Jayer ist weit mehr als eine seltene Flasche – er ist ein Stück burgundischer Weinbaugeschichte und das Werk eines Winzers, den Robert Parker einst als „Meister des Pinot Noir" adelte. Henri Jayer, geboren 1922 in Vosne-Romanée, war ein gelernter Önologe, der zunächst während des Zweiten Weltkriegs die Weinberge der Familie Camuzet betreute und 1945 einen Zehnjahresvertrag mit der Familie Noirot-Camuzet abschloss. Parallel begann er mit der Neuanpflanzung des legendären Cros Parantoux, einer damals brachliegenden Premier-Cru-Lage, die er mit der Hand urbar machte. Seine kompromisslose Philosophie – späte Lese, strengste Selektion, Vergärung mit ganzen Trauben und ein zurückhaltender Holzausbau – machten ihn zum Wegbereiter des modernen Burgunderstils.

Die Lage Echézeaux liegt im Herzen der Côte de Nuits, zwischen Vosne-Romanée und Vougeot. Mit 37 Hektar ist sie eine der größten Grand-Cru-Lagen Burgunds, doch ihre Böden sind äußerst heterogen: Tiefe Kies-, Schluff- und Mergelschichten wechseln sich mit kalkhaltigen und tonreichen Parzellen ab. Jayer besaß in Echézeaux die größte Parzelle der Brüder Jayer, und alle seine Reben standen im Climat Les Cruots (auch bekannt als Vignes Blanches), das er als den feinsten Teil der Lage betrachtete. Diese prestigeträchtige Parzelle liegt im oberen Bereich des Hangs, wo die Böden aus einem dünnen braunen Erdreich über Kalkstein mit Toneinschlüssen bestehen und den Weinen eine bemerkenswerte Dichte und eine unvergleichliche mineralische Vertikalität verleihen.

Der Jahrgang 1967 war in Burgund von einem frostigen Frühjahr und mehreren Hagelstürmen im Sommer geprägt. Die Septemberregen machten die Ernte zu einer Herausforderung, doch die daraus resultierenden Rotweine zeigten eine elegante Aromatik und eine feine, geschmeidige Struktur. Christie's beschrieb den Jahrgang als „delikat im Geschmack, leicht und angenehm" – Weine, die zu ihrer Zeit unterschätzt wurden und daher weniger bekannt sind. Genau in solchen Jahren zeigt sich die wahre Meisterschaft eines Winzers wie Jayer, der durch seine rigorose Selektion und die späte Lese auch unter schwierigen Bedingungen einen Wein von bemerkenswerter Tiefe und Finesse zu erzeugen vermochte.

Die Verkostungsnotizen für diesen Jahrgang sind rar, doch die allgemeine Stilistik von Jayers Echézeaux gibt einen Eindruck von dem, was der Wein zu bieten hat. Die Weine aus Les Cruots sind bekannt für ihre rare aromatische Tiefe: wilde Himbeere, rote und schwarze Kirsche, warme Gewürze, feuchte Erde und Graphit. Mit zunehmender Reife gesellen sich Trüffelnoten hinzu. Die Textur ist dicht und zugleich elegant, mit einer bemerkenswerten Länge und einer feinen, seidigen Tanninstruktur.

Die Produktion war mikroskopisch klein: Oft füllte Jayer nur ein einziges Fass ab, in seltenen Jahren zwei. Nach dem Ende der 1990er Jahre wurde die Produktion praktisch eingestellt, was die verbleibenden Flaschen zu einer der begehrtesten Raritäten der Weinwelt macht. Für Liebhaber großer Burgunder ist der H. Jayer Echézeaux Grand Cru 1967 ein außergewöhnliches Erlebnis – ein Wein, der die Handschrift eines der bedeutendsten Winzer des 20. Jahrhunderts trägt und in über fünf Jahrzehnten Flaschenreife eine bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit und Tiefe bewahrt hat.

Jahrgang Jahrgang: 1967
Farbe Farbe: rot
Erzeuger Erzeuger: Jayer Henri
Land Land: Frankreich
Produktart Produktart: Wein
Weinart Weinart: Rotwein
Region Region: Burgund
Geschmack Geschmack: trocken
Rebsorte Rebsorte: Pinot Noir
Alkohol Alkohol: 14
Füllmenge Füllmenge: 750 ml

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Allergene: Sulfite

Abfüller: Erzeuger