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Produktinformationen

Domaines Jaboulet-Vercherre – Pommard „Clos de la Commaraine" 1er Cru 1981: Ein Monopole aus dem Herzen des Burgund

Der Pommard „Clos de la Commaraine" 1er Cru 1981 aus dem Hause Domaines Jaboulet-Vercherre ist ein Wein von seltener historischer Tiefe – ein Premier Cru aus einer der prestigeträchtigsten Monopollagen des Burgund, gekeltert von einem der traditionsreichsten Weinhäuser der Region und entstanden in einem Jahrgang, der lange unterschätzt wurde und doch Weine von bemerkenswerter Eleganz und Langlebigkeit hervorbrachte.

Das Weinhaus: Von der Rhône nach Burgund

Die Geschichte des Hauses Jaboulet-Vercherre reicht bis ins Jahr 1834 zurück, als Antoine Jaboulet das Unternehmen im Rhônetal in Tain-L'Hermitage gründete. Nach seinem Tod teilten seine Söhne das Erbe: Paul blieb im Rhônetal und baute das später weltberühmte Haus Paul Jaboulet Aîné auf, während Henri nach Norden nach Burgund ging und seine Weinberge mit denen seiner Frau Vercherre vereinte – so entstand der Name Jaboulet-Vercherre. Im Jahr 1920 eröffnete das Unternehmen Kellereien in Beaune und erwarb das Château de la Commaraine in Pommard. In den folgenden Jahrzehnten baute Jaboulet-Vercherre ein beachtliches Portfolio an Weinbergen in Burgund auf – mit über 30 Acres in der Côte de Beaune und Côte de Nuits, darunter Parzellen in Chambertin, im Clos de Vougeot und im Romanée-Saint-Vivant. Zu den bekanntesten Weinen des Hauses zählten neben dem Pommard „Clos de la Commaraine" auch der Beaune 1er Cru „Clos de l'Ecu" – ebenfalls eine Monopollage. Das Haus Jaboulet-Vercherre betrieb sowohl Domänen-Weinbau als auch Négociant-Geschäft und machte jährlich fast 750.000 Kisten Wein.

Die Lage: „Clos de la Commaraine" – ein Monopole von seltener Geschlossenheit

„Clos de la Commaraine" ist eine der bemerkenswertesten Premier-Cru-Lagen von Pommard überhaupt. Das 3,75 Hektar große, vollständig ummauerte Weinbergsareal liegt unmittelbar nördlich des Dorfes Pommard und ist ein Monopole – eine Lage, die sich im Alleinbesitz einer einzigen Familie befindet. Diese Geschlossenheit ist im burgundischen Weinbau außergewöhnlich: Während die meisten Premier-Cru-Lagen unter zahlreichen Eigentümern aufgeteilt sind, bewirtschaftet die Familie Jaboulet-Vercherre den Clos de la Commaraine seit 1920 in ununterbrochener Folge. Die Lage ist nach Osten ausgerichtet und profitiert von tiefgründigen Böden auf Kalksteinuntergrund, die dem Pinot Noir eine bemerkenswerte Struktur, Tiefe und Mineralität verleihen. Das ummauerte Clos ist von außeren Einflüssen abgeschirmt und eignet sich in besonderem Maße für biologische und biodynamische Bewirtschaftung – ein Umstand, den die späteren Pächter des Weinguts gezielt nutzen sollten.

Der Jahrgang 1981: Ein unterschätzter Klassiker

Der Jahrgang 1981 wird in der offiziellen Klassifikation der Pommard-Jahrgänge als „Très bon millésime" – als sehr gutes Jahr – geführt. Nach einem kühlen, feuchten Frühjahr und einem wechselhaften Sommer brachte ein sonniger, trockener September die entscheidende Wende: Die Trauben konnten unter günstigen Bedingungen ausreifen und erreichten eine beachtliche Konzentration bei gleichzeitig lebendiger Säurestruktur. Die Weine des Jahrgangs 1981 zeichnen sich durch eine feine Balance aus – sie sind weniger kraftvoll als die großen Jahrgänge 1978 oder 1985, dafür aber elegant und feinfühlig, mit seidigen Tanninen und einem langen, harmonischen Abgang. Für den Clos de la Commaraine, dessen Weine ohnehin zu den feingliedrigsten der Appellation Pommard zählen, erwies sich der Jahrgang 1981 als ideal: Er betonte die Eleganz und Finesse des Terroirs, ohne die für Pommard typische Kraft und Struktur zu vernachlässigen.

Verkostungsnotizen: Ein gereifter Premier Cru von seltener Eleganz

Nach über vier Jahrzehnten der Flaschenreife präsentiert sich dieser 1981er Pommard „Clos de la Commaraine" in einem Zustand, der nur den allergrößten Raritäten vergönnt ist. Die Verkostungsnotizen für den Clos de la Commaraine – die sich auf jüngere Jahrgänge beziehen, aber die Stilistik der Lage treffend beschreiben – zeichnen das Bild eines Weins von außergewöhnlicher Präzision und Finesse: „Eine wunderschöne, lebendige rubinrote Farbe mit leichten granatroten Reflexen. Die Nase ist bemerkenswert, sehr fein mit großer Tiefe, die Komplexität und Süße zeigt. Am Gaumen geschmeidig, seidig und harmonisch mit einem hohen Maß an Präzision. Der Abgang ist sehr frisch mit beträchtlicher Persistenz". Für einen über vierzig Jahre gereiften Burgunder dürften die Tertiäraromen längst die Primärfrucht abgelöst haben: Unterholz, Leder, Tabak und getrocknete rote Früchte prägen das Bukett, unterlegt mit der für gereifte Pommard typischen erdigen Mineralität und einem Hauch von Trüffel. Am Gaumen zeigt sich eine seidige, fast samtige Textur mit fein geschliffenen Tanninen und einer lebendigen Säurestruktur – ein Wein, der seine Kraft hinter Eleganz verbirgt und in einem langen, mineralischen Abgang gipfelt. Die Community-Bewertung für den Clos de la Commaraine liegt bei 4,0 von 5 Punkten über alle Jahrgänge hinweg – ein Beleg für die konstante Qualität dieser Monopollage.

Der Zustand der Flaschen: Zeitzeugen der Geschichte

Die Existenz des Jahrgangs 1981 ist durch Auktionslose bei renommierten Häusern dokumentiert. Bei Christie's wurde eine Partie mit Corton Bressandes Grand Cru 1981 und Pommard 1er Cru Clos de la Commaraine 1983 angeboten, beide domaine-bottled: Jaboulet-Vercherre. Bei lotsearch.net wurde eine gemischte Partie mit Chambolle-Musigny „Les Frivoles" Jaboulet-Vercherre 1981 versteigert, die den Jahrgang 1981 des Hauses dokumentiert. Bei jahrhundertweine.de wurde eine Magnumflasche (1500 ml) des Pommard „Clos de la Commaraine" 1er Cru 1981 angeboten – ein seltenes Großformat, das die Bedeutung dieses Jahrgangs für das Weingut unterstreicht. Die Flaschen aus dieser Ära tragen die typischen Spuren ihres Alters: Füllstände zwischen 1,5 und 3 Zentimetern unter Kapsel, leicht korrodierte Kapseln und altersentsprechend verschmutzte Etiketten – ein für das Alter typisches Erscheinungsbild.

Ein Fenster in eine vergangene Ära

Für den Sammler und Liebhaber ist der Domaines Jaboulet-Vercherre Pommard „Clos de la Commaraine" 1er Cru 1981 weit mehr als eine seltene Flasche – er ist ein Stück burgundischer Zeitgeschichte. Er entstand in einem Jahr, in dem die Familie Jaboulet-Vercherre das Château de la Commaraine bereits seit über 60 Jahren besaß, und wurde nach den Traditionen eines Hauses gekeltert, das zu den bedeutendsten Négociants und Domänenbesitzern Burgunds zählte. Wer eine solche Flasche öffnet, hält nicht nur einen seltenen Premier Cru in Händen, sondern ein flüssiges Denkmal einer vergangenen Ära des burgundischen Weinbaus – und einen Wein, der in über vier Jahrzehnten Flaschenreife eine bemerkenswerte Tiefe, Eleganz und Vitalität bewahrt hat.

Jahrgang Jahrgang: 1981
Farbe Farbe: rot
Erzeuger Erzeuger: Jaboulet-Vercherre
Land Land: Frankreich
Produktart Produktart: Wein
Weinart Weinart: Rotwein
Region Region: Burgund
Geschmack Geschmack: trocken
Rebsorte Rebsorte: Pinot Noir
Alkohol Alkohol: 14
Füllmenge Füllmenge: 750 ml

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Allergene: Sulfite

Abfüller: Erzeuger