Château de Villars Fontaine Bourgogne Hautes Cotes de Nuits Les Genevrieres 2002 MAGNUM 1500ml
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Füllniveau into neck, Etikett und Kapsel sehr gut.
Produktinformationen
Château de Villars Fontaine – Bourgogne Hautes-Côtes de Nuits „Les Genevrières" 2002 MAGNUM 1500 ml: Ein gereifter Premier Cru aus dem Hinterland der Côte de Nuits
Die Magnumflasche – 1500 Milliliter statt der üblichen 750 – ist in Burgund weit mehr als eine bloße Größenangabe. Sie gilt als die vielleicht idealste Inkarnation eines großen Burgunders: Das größere Flüssigkeitsvolumen im Verhältnis zur Glasoberfläche verlangsamt die Reifung, bewahrt die Frucht und verleiht dem Wein eine Textur und Tiefe, die aus der Normalflasche kaum je erreichbar ist. Der Bourgogne Hautes-Côtes de Nuits „Les Genevrières" 2002 aus dem Château de Villars Fontaine in dieser Großformat-Abfüllung vereint gleich mehrere seltene Umstände: eine Einzellage im Hinterland der Côte de Nuits, einen charismatischen Winzer und Pionier des Terroirs, einen Jahrgang von bemerkenswerter Struktur – und das alles in einem Format, das für die jahrzehntelange Lagerung geradezu geschaffen wurde.
Das Weingut: Château de Villars Fontaine – ein Pionier des Hautes-Côtes-Terroirs
Das Château de Villars Fontaine wurde in den frühen 1970er Jahren von Bernard Hudelot gegründet – einem Wissenschaftler und Önologieprofessor, der als „Papst der Hautes-Côtes de Nuits" in die Weinbaugeschichte der Region einging. Hudelot, 1942 in Villars-Fontaine geboren, war kein Erbe eines traditionsreichen Weinguts, sondern ein Quereinsteiger: Sein Vater Ferdinand Hudelot betrieb wie andere Bauern der Region verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten. Bernard Hudelot jedoch erkannte das verborgene Potenzial der kargen Hügel oberhalb der Côte de Nuits und begann ab den 1960er Jahren, die seit Jahrhunderten brachliegenden Weinberge wiederzubepflanzen. Die Geschichte dieser Lagen reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, doch der klimatische Abkühlungseffekt der Kleinen Eiszeit hatte den Weinbau in dieser Höhenlage zum Erliegen gebracht. Hudelot nutzte die Erderwärmung, um dem Terroir seine einstige Größe zurückzugeben, und schuf auf rund 30 Hektar ein Weingut, das seit den 1990er Jahren große, lagerfähige Weine hervorbringt.
Hudelot war ein Winzer mit missionarischem Eifer: Er engagierte sich für die Anerkennung der Hautes-Côtes de Nuits als eigenständige Appellation, war Mitglied der Confrérie des Chevaliers du Tastevin und ein unermüdlicher Botschafter seines Dorfes. Sein Tod im August 2019 hinterließ eine Lücke, doch sein Erbe lebt in den Weinen des Château de Villars Fontaine weiter – und in der Arbeit seines Sohnes Patrick Hudelot, der das Weingut heute unter dem Namen DPH Patrick Hudelot führt und auf 22 Hektar biologisch bewirtschafteten Rebflächen in Villars-Fontaine, Curtil-Vergy, Segrois und Concoœur fünf verschiedene Weine produziert.
Die Lage: „Les Genevrières" – eine Einzellage mit Charakter
„Les Genevrières" ist eine Einzellage im Süden der Appellation Hautes-Côtes de Nuits, nur wenige Kilometer von Nuits-Saint-Georges entfernt. Die Lage umfasst eine einzige Parzelle und ist ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt – eine Monopollage, die das Weingut seit den 1970er Jahren bewirtschaftet. Die Böden bestehen aus Ton-Kalkstein mit guter Drainage, die durch die Hanglage und den steinigen Untergrund gewährleistet wird. Das kühligere Klima der höheren Lagen – Villars-Fontaine liegt auf etwa 400 Metern über dem Meeresspiegel – verlangsamt die Reifung der Trauben und verleiht den Weinen eine ausgeprägte Säurestruktur und eine feine Mineralität.
Die Weine aus „Les Genevrières" werden für ihre dunkle Robe, ihre Aromen von frischen roten Früchten in der Jugend und ihre Noten von kandierten Früchten mit zunehmender Reife beschrieben. Die Weinbereitung folgt den Traditionen des Hauses: Die Trauben werden von Hand gelesen und streng selektiert, gefolgt von einer drei- bis vierwöchigen Maischestandzeit mit täglichen Pigeagen und gegebenenfalls Remontagen. Der Ausbau erfolgt über zwölf Monate in Eichenfässern, von denen etwa 20 Prozent neu sind – ein moderater Holzeinsatz, der die Frucht des Pinot Noir bewahrt. Die Weine werden ungeschönt und unfiltriert abgefüllt, um ihr volles Lagerpotenzial zu bewahren.
Der Jahrgang 2002: Struktur, Säure und Langlebigkeit
Der Jahrgang 2002 war in Burgund von guten Bedingungen geprägt. Nach einem milden Winter und einem warmen Frühling folgte ein Sommer mit moderaten Temperaturen, der den Pinot-Noir-Trauben eine langsame, vollständige Reife ermöglichte. Die Weine des Jahrgangs zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Struktur und eine präzise Säure aus – Eigenschaften, die sie zu langlebigen Weinen machen. Die 13 Prozent Alkohol und die gut eingebundenen Tannine verleihen dem Wein eine feste Struktur, die auch nach über zwei Jahrzehnten noch spürbar ist.
Verkostungsnotizen: Ein gereifter Pinot Noir von bemerkenswerter Finesse
Die Verkostungsnotizen für den Château de Villars Fontaine „Les Genevrières" 2002 zeichnen das Bild eines Weins, der seine Jugend hinter sich gelassen hat und sich in einer Phase vollendeter Reife befindet. Ein Verkoster auf Vivino beschreibt ihn als „einen Hautes-Côtes de Nuits, der nach 15 Jahren noch gut dasteht" – mit einer Nase, in der „die Frucht Unterholz- und Pilznoten Platz gemacht hat", am Gaumen mit vollständig geschmolzenen Tanninen, seidiger Textur und einem langen Finale. Eine andere Verkostungsnotiz desselben Nutzers beschreibt den Wein als „Nase von vanillierter Kirsche und Leder", am Gaumen kraftvoll für einen Pinot Noir und leicht tanninhaltig, mit einem leicht trocknenden Abgang – eine Folge der 48-monatigen Fassreifung – und einem Finale auf Kirsch und leichte Mentholnote – ein „sehr schöner Wein".
Für einen über zwei Jahrzehnte alten Pinot Noir aus dem Hautes-Côtes-Terroir sind diese Beschreibungen bemerkenswert: Der Wein hat seine Primärfrucht in den Hintergrund treten lassen und die typischen Tertiäraromen eines gereiften Burgunders entwickelt – Unterholz, Pilze, Leder und ein Hauch von Vanille aus dem Eichenausbau. Die seidige Textur und die vollständig geschmolzenen Tannine zeugen von der Qualität des Jahrgangs und der sorgfältigen Weinbereitung des Hauses.
Die Magnumflasche: Ein Fenster in eine vergangene Ära
Die Existenz dieser Magnum-Abfüllung ist durch Auktionslose bei iDealwine dokumentiert: Es wurden 2 Flaschen der 1500-ml-Größe angeboten, mit normalem Füllstand und normalen Etiketten, aus privater Herkunft und einem natürlichen, unterirdischen Keller. Eine weitere Partie mit 4 Flaschen desselben Formats wurde ebenfalls versteigert, mit den gleichen Merkmalen: normale Füllstände, normale Beobachtungen, privater Keller. Die Tatsache, dass diese Magnumflaschen aus einem natürlichen, unterirdischen Keller stammen – einem für die Lagerung von Wein idealen Umfeld –, spricht für die Qualität des Inhalts.
Für den Sammler und Liebhaber ist die Magnumflasche des Château de Villars Fontaine „Les Genevrières" 2002 ein Wein von großer Seltenheit – ein Zeugnis einer vergangenen Ära des burgundischen Weinbaus, aus einer Einzellage im Hinterland der Côte de Nuits, gekeltert von einem Winzer, der ein ganzes Terroir wieder zum Leben erweckte. Wer eine solche Flasche öffnet, hält nicht nur einen seltenen Pinot Noir in Händen, sondern ein Stück burgundischer Zeitgeschichte – und ein Format, das die Essenz dieser Geschichte in ihrer ganzen Fülle bewahrt hat.
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Jahrgang: | 1980 |
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Farbe: | rot |
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Erzeuger: | Villars Fontaine |
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Land: | Frankreich |
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Produktart: | Wein |
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Weinart: | Rotwein |
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Region: | Burgund |
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Geschmack: | trocken |
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Rebsorte: | Pinot Noir |
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Alkohol: | 14 |
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Füllmenge: | 1500 ml |
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Allergene: Sulfite
Abfüller: Erzeuger