Mas de Daumas Gassac Rouge Vin de Pays de l'Hérault 2016 'RESERVE ESTATE ex 2026'
125,00 €*
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Füllniveau 0,5cm, Etikett und Kapsel gut.
Produktinformationen
Hier ist ein detaillierter Bericht zum Mas de Daumas Gassac Rouge Vin de Pays de l'Hérault 2016.
🏰 Das Weingut: Ein "Grand Cru" des Midi mit Geschichte
Das Mas de Daumas Gassac ist ein Wegbereiter des Languedoc. Seine Geschichte begann, als der Geographie-Professor Henri Enjalbert das einzigartige Terroir des Gassac-Tals erkannte. Daraufhin überzeugte er die Gründer Aimé und Véronique Guibert, dort Weinberge anzulegen. Die Weinberge wurden noch geschaffen, bevor die offiziellen Appellationen des Languedoc überhaupt existierten.
Das Weingut wird heute von der Familie Guibert geführt und hat Weltruhm erlangt. Der renommierte Weinführer Gault et Millau bezeichnete die Rotweine einst als den "Château Lafite des Languedoc". Weinkenner wie Michael Broadbent zählten ihn sogar zu den "zehn besten Weinen der Welt".
🌱 Terroir & Philosophie: Ein geschütztes Mikroklima
Das Herzstück des Weinguts ist sein außergewöhnliches Terroir. Die etwa 50 Hektar Weinberge sind in über 70 kleine Parzellen aufgeteilt.
Boden: Das Besondere ist der rote, eiszeitliche Schotterboden (Grèzes glacées), der extrem tiefgründig ist und dem Wein seine berühmte Mineralität verleiht.
Lage: Eingebettet in ein 4.000 Hektar großes Waldgebiet profitieren die Reben von einem geschützten Mikroklima. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind entscheidend für die Frische und Aromenkomplexität des Weins.
Biodiversität: Das Weingut arbeitet mit großer naturnaher Philosophie. Die umliegende Macchia mit ihren Kräutern prägt die typische Aromatik der Weine maßgeblich.
🍇 Der Wein im Detail: Rebsorten, Vinifikation & Ausbau
Der Mas de Daumas Gassac Rouge 2016 folgt dem unverwechselbaren Familienrezept. Die Weinbereitung orientiert sich traditionell an der Bordelaiser Art, mit langer Fermentation und temperaturkontrollierter Maischestandzeit. Der Ausbau erfolgte für 12 bis 15 Monate in alten französischen Eichenfässern.
Rebsorten: Die Cuvée wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Das Besondere ist die Zugabe von vielen weiteren, teils exotischen Sorten:
👃🍇 Verkostungsnotizen & Bewertungen
Der 2016er ist kein Wein mehr in der Babyphase, sondern beginnt nun, sein volles Potenzial zu entfalten. Die Kritiker sind sich einig, dass hier ein Wein von großer Klasse herangereift ist.
Falstaff (Ulrich Sautter): 97/100 Punkte. "Holunder, rote Spitzpaprika, Cassis und auch ein Anflug von Menthol im Duft. Auch Gesteinsmehl. Im Mund hat der Wein eine sehr gute Spannung, ein intensiver, aber dennoch fein bleibender Säurenerv durchzieht den Bau, die Gerbstoffe sind noch plastisch und fest, lösen saftig auf und überlassen im Abgang den Platz einer durchdringenden und lange anhaltenden taktilen Mineralität. Für die Langstrecke!"
Vinous (Nicolas Greinacher): "Ein Knaller. Beim Schwenken des Glases entfalten sich majestätische Garrigue-, zerstoßene Veilchen-, Cassis-Pastillen-, Lakritz- und Verbenatee-Elemente. Gebaut um einen Kern aus polierten Tanninen und im Zaum gehalten von einer erfrischenden Säure, verbindet der 2016er meisterhaft Kraft und Finesse. Er verdient Applaus."
Jancis Robinson (Tamlyn Currin): Der Wein zeigt eine Komplexität mit Noten von Gewürzen, Oliven, Eisen und Anis.
World's Best Sommeliers' Selection: Die Nase ist eine wilde Mischung aus gewürzten Brombeeren, reifen schwarzen Pflaumen, salzigen schwarzen Oliven und frisch zerstoßenen Kräutern. Am Gaumen gesellen sich Maulbeeren und dunkle Schokolade mit süßen Gewürzen wie Zimt und Nelke hinzu.
Weitere Notizen: Der Wein zeigt ein undurchsichtiges Rot-Purpur mit fast unwiderstehlichen, jugendlichen Noten von moschusartigen Rosenknospen und knackigen schwarzen Früchten.
📆 Der Jahrgang 2016: Frische und Konzentration in der Trockenheit
Der Jahrgang 2016 war im Languedoc von extremen Wetterbedingungen geprägt. Auf einen sehr nassen Frühling folgte ein heißer und trockener Sommer mit extremer Trockenheit.
Diese Bedingungen führten zu sehr geringen Erträgen (teilweise über 40% weniger Ertrag), was die Konzentration der Beeren enorm steigerte. Die Rettung brachten die kühlen Nächte, welche die Frische und die langsame Reifung der Trauben sicherstellten. Das Ergebnis ist ein Wein mit beeindruckender Balance zwischen konzentrierter Frucht und lebendiger Frische.
⏳ Lagerpotenzial & Trinkempfehlung
Der 2016er ist kein Wein mehr für die lange Lagerung, sondern befindet sich nun in seinem optimalen Trinkfenster.
Trinkreife: Der Wein ist jetzt bereit und kann bis etwa 2031 genossen werden. Ein Dekantieren für 3-4 Stunden ist empfehlenswert.
Lagerpotenzial: Mit einer guten Lagerung (kühler, dunkler Keller) ist eine problemlose Aufbewahrung bis 2051 möglich.
🍽️ Speisenempfehlung
Die Kombination aus strukturierten Tanninen und lebendiger Säure machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter zu kräftigen Gerichten. Er passt hervorragend zu:
💎 Zusammenfassung
Der Mas de Daumas Gassac Rouge 2016 ist ein großer Wein aus einem herausfordernden, aber letztlich großartigen Jahrgang. Mit Bestnoten von 97 Falstaff-Punkten und Bestätigungen durch Vinous und die Jancis Robinson-Redaktion, ist er ein Paradebeispiel für die Kunst dieses legendären Weinguts. In seiner optimalen Reife vereint er nun die konzentrierte Frucht mit einer atemberaubenden Frische und Mineralität – ein absoluter Genuss für Kenner.
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Jahrgang: | 2016 |
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Farbe: | rot |
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Erzeuger: | Daumas Gassac |
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Land: | Frankreich |
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Produktart: | Wein |
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Weinart: | Rotwein |
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Region: | Languedoc |
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Geschmack: | trocken |
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Rebsorte: | Cabernet Sauvignon, Tannat, ect. |
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Alkohol: | 14 |
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Füllmenge: | 750 ml |
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Allergene: Sulfite
Abfüller: Erzeuger