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Produktinformationen

Die Grande Dame unter den Pfälzer Rieslingen

Der Jahrgang 2013 des Forster Kirchenstück Riesling Großes Gewächs trocken von Dr. von Bassermann-Jordan verkörpert die Quintessenz des deutschen Terroir-Weinbaus. Als Grand Cru der Pfalz vereint dieser Wein die jahrhundertelange Erfahrung eines der historisch bedeutendsten Weingüter Deutschlands mit dem unverwechselbaren Charakter einer der höchstbewerteten Weinlagen des Landes.

Das Weingut: Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan

Die Wurzeln des Weinguts reichen bis ins Jahr 1718 zurück, als Peter Jordan die ersten Reben erwarb. 1883 heiratete Emil Bassermann in die Familie ein, der bayerische König genehmigte die Namensvereinigung zu Bassermann-Jordan. Friedrich von Bassermann-Jordan, ein promovierter Jurist, prägte das Weingut maßgeblich und war einer der Mitbegründer des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) im Jahr 1910, dem das Weingut seither ununterbrochen angehört. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 50 Hektar Rebfläche und wird nachhaltig geführt. Mit einer gut 300-jährigen Geschichte gehört Bassermann-Jordan zu den traditionsreichsten Weingütern der Pfalz und Deutschlands.

Die Lage: Forster Kirchenstück – Eine VDP.GROSSE LAGE

Die Weinlage „Kirchenstück“ erstreckt sich auf einer Höhe von 120 bis 140 Metern direkt hinter der Forster Kirche und ist von einer kniehohen Sandsteinmauer umgeben. Diese Mauer sowie die umliegenden Gebäude speichern tagsüber die Wärme und schützen die Reben vor Kälte und Feuchtigkeit. Der Boden ist äußerst vielfältig und komplex: Im Forster Kirchenstück finden sich Basalt, Sandstein, Kalkgeröll, Ton, Lehm sowie eine wasserführende Kalkplatte in zwei Metern Tiefe. Diese mineralreiche Vielfalt verleiht den Weinen ihre charakteristische Tiefe und Komplexität. Nur drei Hektar der Lage sind als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert, wovon das Weingut Bassermann-Jordan 0,44 Hektar sein Eigen nennt.

Der Jahrgang 2013 in der Pfalz

Das Weinjahr 2013 war in Deutschland von einem kühlen, wechselhaften Frühjahr geprägt, gefolgt von einem warmen, trockenen Sommer mit idealen Reifebedingungen im September. Kellermeister Ulrich Mell kommentierte seinerzeit, dass eine reife Rieslinglese mit erfrischender Säure kein Problem gewesen sei – die richtige Balance zu finden jedoch nicht immer einfach. Dieser Spagat zwischen physiologischer Reife und frischebewahrender Säure gelang im Kirchenstück besonders gut. Die anspruchsvolle Witterung brachte Weine mit natürlicher Konzentration, aber auch schlankerer, präziser Struktur hervor, was dem 2013er eine besondere Eleganz verleiht.

Ausbau im Keller

Die Trauben des 2013er Kirchenstücks wurden in zwei Durchgängen von Hand gelesen, streng selektiert und schonend gepresst. Der Most unterzog sich einer spontanen Vergärung über zwei Monate im Edelstahltank. Anschließend reifte der Wein fünf Monate lang auf der Feinhefe – einem Gemisch abgestorbener Hefezellen – mit regelmäßiger Bâtonnage, also dem Aufrühren der Hefe. Diese schonende, minimalinvasive Kellertechnik betont die Terroir-Transparenz und verleiht dem Wein zusätzliche Fülle und Komplexität, ohne die Frucht zu überlagern. Das Kirchenstück reift noch viele Jahre im Keller und entwickelt dabei eine faszinierende Tiefe.

Sensorisches Profil

In der Nase zeigt der Wein ein feines, komplexes Bukett mit Aromen von Pflaume, rotem Apfel, Piment und Currypulver. Er besitzt eine kräftige, taktile Mineralität, die sich durch den Gaumen zieht, und vereint einen geschmeidigen Auftakt mit einer früh präsenten, pointierten Säure. Trotz des schlanken Jahrgangstyps verleiht die Lage dem Wein eine bemerkenswerte Fülle und Dichte. Der Abgang ist lang, elegant und fein-würzig. Der 2013er hat sich mit zunehmendem Alter harmonisch entwickelt und gilt heute als ein monumentaler Wein für die nächsten zwei Jahrzehnte.

Das Phänomen „Großes Gewächs“ (GG)

Die Bezeichnung „Großes Gewächs“ ist die höchste Qualitätsstufe des VDP für trockene Weine aus klassifizierten Großen Lagen und soll den deutschen „Grand Cru“ repräsentieren. Die strengen Kriterien umfassen unter anderem einen Höchstertrag von 50 Hektoliter pro Hektar, ein Mindestmostgewicht von 90° Oechsle, eine ausschließliche Handlese, eine schonende Vinifikation sowie eine amtliche und VDP-interne Prüfung. Die Vermarktung beginnt frühestens im September des auf die Lese folgenden Jahres. Der 2013er Kirchenstück erfüllt all diese Kriterien in vorbildlicher Weise.

Passt zu...

Der 2013er Kirchenstück ist aufgrund seiner Dichte und Komplexität ein hervorragender Essensbegleiter und passt ideal zu Gourmet-Geflügelgerichten wie Entenbrust mit Orangensauce, zu Edelfischen wie Lachs oder Steinbutt in buttrigen Saucen, zu asiatisch inspirierten Gerichten mit dezent-scharfen Gewürzen, zu gereiftem Hartkäse wie Comté oder Gruyère sowie zu gebratenem Kalb mit feinen Kräutern. Die frische Säure des Rieslings schneidet durch reichhaltige Komponenten, während die mineralische Tiefe eine hervorragende Basis für würzige Aromen bietet.

Fazit

Der Dr. von Bassermann-Jordan Forster Kirchenstück Riesling Großes Gewächs trocken 2013 ist mehr als ein Wein – er ist eine Zeitkapsel des Pfälzer Terroirs und ein Zeugnis meisterhafter Handwerkskunst. Mit seinem enormen Lagerpotenzial, seiner beeindruckenden aromatischen Komplexität und seiner selten gewordenen Verfügbarkeit zählt er zu den ikonischen Weißweinen Deutschlands. Für Sammler und Liebhaber großer Rieslinge ist dieser Wein eine lohnende Entdeckung – und ein Beweis dafür, dass die Pfalz zu Recht zu den spannendsten Weinregionen der Welt gehört. Wer das Glück hat, eine Flasche sein Eigen zu nennen, sollte sie in würdigem Rahmen bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius öffnen und sich auf ein unvergessliches Geschmackserlebnis freuen.

Jahrgang Jahrgang: 2013
Farbe Farbe: weiss
Erzeuger Erzeuger: Dr. von Bassermann Jordan
Land Land: Deutschland
Produktart Produktart: Wein
Weinart Weinart: Weisswein
Region Region: Pfalz
Geschmack Geschmack: trocken
Rebsorte Rebsorte: Riesling
Alkohol Alkohol: 14
Füllmenge Füllmenge: 750 ml

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Allergene: Sulfite

Abfüller: Erzeuger