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Wein-Wissen

Chateau Petrus



Chateau Petrus ist der Lieblingswein der Reichen und Schönen dieser Welt. Der vorzeige Pomerol Wein liegt in der Nähe von  Libourne im Weinanbaugebiet Bordeaux in Frankreich. Allerdings unterscheiden sich die Pomerol Weine deutlich von den 1er Cru Classé Gewächsen des linken Ufers wie Chateau Lafite Rothschild, Chateau Latour, Chateau Margaux, Chateau Mouton Rothschild und Chateau Haut Brion aus dem Graves. Chateau Petrus ist ein recht kleines Weingut mit nur rund 11,50 Hektar Weinanbaufläche. Es ist bestückt mit ca. 95 Prozent Merlot und nur 5 Prozent Cabernet Franc. Dieser Sachverhalt ist zudem der Hauptunterschied zu den oben genannten Weingütern, der hohe Merlot Anteil ist typisch für Chateau Petrus und die weiteren Weingüter aus dem Pomerol. Das Pomerol Gebiet ist 30km nördlich von Bordeaux gelegen und erfuhr erst Anfang des 20. Jahrhunderts seinen bis heute stetigen und unaufhaltsamen Aufstieg. Östlich von Pomerol schließt sich das sehr bekannte Anbaugebiet Saint-Émilion dem Pomerol an. In den Jahren vor der sogenannten "Entdeckung" der PomerolWeine kannte man die glangvollen Namen wie Chateau Petrus oder Chateau Le Pin nur unter Insidern in der Weinwelt. Es waren Belgier und Holländer, welche dem Charme dieser Weine als erstes vervielen. Die Besitztümer können auch nicht, im klaren Unterschied zu der Weingütern des linken Ufers, mit prunkvollen Schlössern und Anwesen herhalten. Oftmals findet der Weinkenner bei einem Besuch ganz normale Häuser oder Landwirtschaftsbetriebe, so auch bei Chateau Petrus. Die besten Weine des Pomerol entstehen auf den höchsten Stellen des Plateaus, weil dort die Erde aus Kies und Lehm besteht. Chateau Petrus hat ebendiese Bodenzusammensetzung und hierdurch die besten Voraussetzungen für die Herstellung eines Spitzenweines.

Die Weine des Pomerol haben keine eigene Klassifizierung. Chateau Petrus erhielt bei der Weltausstellung in Paris im Jahre 1878, bei der auch die Klassifizierung des Bordelais bekannt gegeben wurde, lediglich eine Goldmedaille als Anerkennung überreicht.

Der Stern von Chateau Petrus ging mit dem Jahrgang 1945 auf. Dieser gilt noch heute neben dem 1945er Chateau Mouton Rothschild als Jahrhundertwein. Allerdings ziehen viele Weinkenner den wohl heute noch besser gereiften Jahrgang 1947 den 1945er Weinen vor.

Im Jahr 1925 gingen die Besitztümer des Chateau Petrus in Teilen an Madame Edmond Loubat. 1949 konnte die umtriebige Dame dann alle Anteile an Chateau Petrus erwerben und das Gut ihr Eigen nennen. Damals war Chateau Petrus aber im Vergleich zu heute noch deutlich kleiner, es umfasste nur ca. 6,50 Hektar. Ebenfalls in diesem Jahr übernahm Jean-Pierre Moueix den Vertrieb der Weine von Chateau Petrus und konnte nach dem Tode von Mme Loubat im Jahre 1961 auch ein Drittel der Anteile kaufen. Heute befindet sich Chateau Petrus im Besitz der Moueix Familie, lange angeführt von einem umtriebigen Weinkenner und Geschäftsmann Namens Jean-Pierre Moueix (1882-1957). Ihm gehören neben Chateau Petrus auch Chateau Trotanoy, Chateau Lafleur-Pétrus und Chateau Lagrange sowie in Saint-Émilion - Château Magdelaine. Allerdings ist Chateau Petrus sein Vorzeigegut mit der besten Reputation und den höchstbewerteten Weinen. Die Jahresproduktion auf Chateau Petrus liegt meist nur bei etwa 20.000 bis 25.000 Flaschen, was eine faire und umfassende Zuteilung bei der Subskription fast unmöglich macht. Gerade die russischen Ölmagnaten sowie die asiatischen Geschäftsleute zahlen fast jeden Preis für einen echten Chateau Petrus. Ältere Jahrgänge des Chateau Petrus sind daher noch schwieriger zu bekommen und werden gehütet wie der eigene Augapfel in den Weingewölben der Reichen. Es gibt wohl nur noch einen ähnlich teuren Wein wie Chateau Petrus, dies ist die Burgunderlegende Domaine Romanee Conti aus Vosne-Romanée.

Gerne würden Weinliebhaber eine Reise zu Chateau Petrus unternehmen um die Keller und die Weinbergslagen zu besichtigen. Dies ist fast ebenso unmöglich wie eine Verkostung auf dem Gut. Durch die anhaltende Nachfrage aus dem asiatischen Raum nach Weinen von Chateau Petrus legen die heutigen Inhaber eine gewisse Selbstsicherheit an den Tag und sind nicht auf diese Marketingmaßnahmen angewiesen.

Die besten Jahrgänge auf Chateau Petrus waren wohl 1945 (Der Jahrhundertwein !), 1947 (einer der besten Petrus aller Zeiten 100 Punkte), 1949, 1953 (ein toller 1953 und sehr beliebt bei den Weinkennern), 1959, 1961 (der teuerste Wein auf der Karte des Ritz Carlton in Moskau mit fast 60.000 Euro die MAGNUM 1,5l), 1975, 1989, 1990 und 2005, heute mit weit über 4.000 Euro gehandelt.



Hier nun einige Verkostungsnotizen von Weinen des Chateau Petrus:

Chateau Petrus 1945
Wie ein Zwilling von 61 präsentierte sich 1993 auf Walter Eigensatz großer Probe der Petrus mit ähnlicher Farbe und Nase, sowie viel Druck am Gaumen. Zuletzt 2002 wieder eine authentische 1tel eines honorigen Weinfreundes, wunderbar eleganter Wein mit schöner Süße, wirkte auch in der Farbe deutlich älter, blühte im Glas mit der Zeit auf, ganz anderer Stil als die marmeladigen, zweifelhaften Magnums, die häufig auf bezahlten Proben auftauchen. Absolut großartig auf René Gabriels Petrus Probe 2005, die Eleganz in Perfektion, ein absoluter Traumstoff, der am Gaumen gar nicht mehr aufhört. In der Nase immer noch schöne, beerige Frucht, feine Süße. Klar sind da Reifetöne in der Farbe. In einer derartigen, perfekten und absolut authentischen Magnum hält dieser großartige 45er sicher noch 10-20 Jahre – 100/100 (Quelle: Broadbent Michael).

Chateau Petrus 1947
Petrus kann in guten, echten Flaschen eine richtige Hedonisten-Oper sein. 1993 in unserer Jahrhundert-Probe habe ich ihn mit damals "21/20" noch über den perfekten Cheval Blanc gesetzt, ein Wahnsinnswein. 1995 eine belgische Händlerabfüllung, die der Chateauabfüllung in nichts nachstand, dicht, Süße, Mokka, einfach toll - 100/100. 1997 zu Jörg Müllers 50. eine französische Händlerabfüllung, erst verhalten, brauchte viel Luft, dichte Farbe, entwickelte feine Anis und Lakritzaromen, wurde mit der Zeit enorm druckvoll und lang, ganz großer Bordeaux - 98/100. Im selben Jahr eine Calvet-Magnum, der hellste des Flights, wenig Konzentration, deutlich schwächer als meine 1tel - 93/100. Auch als Vandermeulen-Abfüllung ist Petrus groß, vielleicht nicht ganz so üppig, wie die Chateauabfüllung, aber möglicherweise langlebiger. 1992 bei Drawert Kraft, Fülle, deutlich mehr als ein Maul voll, langer Abgang, noch sehr frisch - 100/100. 1996 auf sehr hohem Niveau dem 47er Margaux Vandermeulen nur knapp unterlegen, ebenso 1997, wo sich auch noch Conseillante Vandermeulen knapp davor schob. 2005 auf René Gabriels großer Petrus Probe in der ersten Vandermeulen Flasche platt, in der zweiten dichte Farbe, portig, süß, riesengroß, Power ohne Ende. Das ist die Kraft und die Herrlichkeit – 100/100. Ebenfalls auf 100 Punkte Niveau zwei weitere Flaschen im Sommer 2005, eine mit unendlichem Schmelz und feiner Süße, die andere noch etwas dichter und jünger wirkend. 2007 von der Substanz her wieder ein klarer Kandidat für 100/100, aber leider korkig, das tut weh!. Und dann war da leider im Januar 2007 auch noch eine gefälschte Magnum, die ein Weinfreund bei einem renommierten Auktionshaus erstanden hatte (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1949
Deutlich schöner war da schon Petrus in der Vandermeulen-Abfüllung. Mit viel Glück hatte ich Anfang der 90er mehrer halbe Flaschen aus Belgien zu sehr vertretbaren Konditionen erwerben können. In denen war Petrus nie so opulent wie 47, aber immer sehr kräftig und druckvoll und lag immer bei 95/100. Deutlich besser waren meine Vandermeulen 1tel.. Einmal Anfang 99 mit Franz Josef Schorn Trüffel pur mit unglaublich dichter Farbe, habe sicher noch nie etwas besseres getrunken - 100/100, die Zwillingsflasche dann auf meiner Raritätenprobe ein halbes Jahr später schiere Perfektion – 100/100. Alle Flaschen wohlgemerkt aus einem zuverlässigen, sehr guten Keller, wo sie seit dem damaligen Erwerb lagerten und demgemäß in sehr gutem Zustand. Riesengroß auch 2005 auf René Gabriels Petrus Probe, wie eine perfekte Cuvée aus Cheval Blanc und einem großen Burgunder mit feiner, delikater Würze und unendlicher Länge am Gaumen. Klar kann der von der Kraft her mit 47 nicht mit, aber was für eine spielerische Eleganz und Finesse – 100/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).


Chateau Petrus 1952
Groß in 52 ist auch Petrus. Meine erste Begegnung mit diesem Wein war 1993 auf der Petrus-Probe in der Wachau. Eine echte Sensation für den Jahrgang und besser als 50, explosives Bouquet, lang, üppig – 95/100. Eine Top-Flasche 1997 bei Willi Krähling, dichte Farbe, kaum Alter, wunderschön würzig, komplex und lang – 99/100. Ein Jahr später die Zwillingsflasche, toller, dichter Stoff mit schöner Länge – 96/100. Zuletzt 2004 auf einer Probe wunderbarer, perfekt gereifter Petrus mit feiner Süße - 96/100. Bei guten Flaschen mit einwandfreier Herkunft würde ich hier nicht zögern. Petrus mach sicher noch 10+ Jahre Spaß. In jedem Fall würde ich hier die Chateauabfüllung der Vandermeulen-Variante vorziehen. Letztere konnte mit der Chateauabfüllung nie mithalten, in den letzten 10 Jahren gut 10mal getrunken und immer mit 92-93/100 bewertet. Zuletzt 2005 auf René Gabriels großer Petrus Probe, wo der Wein deutlich zeigte, dass er sich auf dem Abstieg befindet. Beide Flaschen schon sehr reif mit leichten Oxidationstönen, malziger Süße, aber auch leichtem Essigstich – 92/100. Darüber hinaus existieren noch weitere belgische Händlerabfüllungen, erkennbar am Original Petrus-Etikett ohne den Zusatz „mise en bouteille aux Chateau“. Eine solche habe ich 1999 bei Willi Krähling getrunken, der Wein des Abends und sicher auf der Höhe der Chateauabfüllungen – 97/100(Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1953
1953 Petrus. Noch so jung mit irrem aromatischem Druck am Gaumen. In der Nase feine, leicht exotische Süße mit Kokos, erinnerte mich an die besten, bisher vom 61er getrunkenen Flaschen – 100/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1959
Sehr hochgelobt wird in 1959 der Petrus, insbesondere von denen, die ihn derzeit auf Auktionen anbieten. Ich kann das nicht nachvollziehen. Auf Walter Eigensatz großer Petrus-Probe 1993 eine Magnum, würzig, malzige Süße, groß, kräftige Säure – 95/100. 1996 bei Drawert dann eine belgische Grafé-Lecocq Magnum mit sehr dunkler, kräftiger Farbe ohne Alter, massive(zuviel!) Säure, tanninig, baute mit der Zeit im Glas ab – 93/100. Irritiert war ich auf René Gabriels Petrus Probe 2005 von Petrus in der Grafé-Lecocq Abfüllung. In beiden Flaschen war ein Riese mit irrem Abgang. Kaffee ohne Ende und ein bei Petrus noch nie bemerkter Eukalyptus-Ton, sicher 97/100 wert, aber war das Petrus? (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1961
Wer den megararen und ultrateuren 61er Petrus genießen möchte, braucht tiefe Taschen, generöse Freunde oder beides. Und selbst dann ist noch längst nicht gewährleistet, dass sich in der Flasche tatsächlich 61 Petrus befindet. Von wenigen Weinen dürften in der Relation so viele Fälschungen existieren, wie von Petrus, vor allem in Großflaschen. Mein erster 61er Petrus 1993 auf Walter Eigensatz großer Petrus-Probe war absolut authentisch und noch sehr jung – 97/100. Über mehrere Flaschen danach, allesamt Magnums in bezahlten Proben, breite ich lieber das Mäntelchen des Schweigens. Umsomehr freute ich mich dann 2001 auf den Höhepunkt der 61er Probe eines Weinfreundes, leider aber nur eine billige Eierdieb-Fälschung mit extrem junger Farbe und Rhone oder Syrah-Nase. Und da dieser arme Mensch davon gleich zwei Magnums erworben hatte, stellte er 2004 die zweite ebenfalls an und präsentierte dagegen eine authentische Magnum, die mehrere Jahrzehnte in einem Sammlerkeller gelegen hatte. Die Zwillingsflasche des Kuckuckseis wieder der junge Syrah, diesmal schon etwas angereift, sensationell dagegen das Original, Petrus in Perfektion mit riesigem Aromenstrauß, trotz aller Reife unglaublich druckvoll am Gaumen, ein klares, rares 100 Punkte Erlebnis. Und die Moral von der Geschicht´: Petrus 61 wie 47 Lafleur und andere nur aus absolut seriösen Quellen mit 30 Jahre alter Originalrechnung kaufen. Und selbst dann ist natürlich nicht gewährleistet, dass der Wein der Papierform entspricht. Auf René Gabriels großer Petrus Probe 2005 war der 61er beileibe kein schlechter Wein und in dieser Magnum sicher auch authentisch. Aber er war deutlich reifer als ich ihn kenne. Die Nase war immer noch typisch und recht schön, aber am Gaumen spielte sich nicht viel ab. Wo sich sonst beim 61er ein irrer aromatischer Druck aufbaut, war hier nur ein feiner, eleganter Wein, der schon etwas müde und kraftlos wirkte. Ich kenne die Herkunft der Flasche nicht, bin aber sicher, dass sie schon einige Besitze hatte. Diesen Effekt gibt es bei weit- und vielgereisten Trophäenweinen öfter. Die macht man besser gar nicht auf, sondern erhält sich die Illusion – 92/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1970
Groß der Petrus. 1994 sensationell dichte Farbe, riesiges Potential, zeigt schon sehr viel -98/100. 1996 in Chicago im Italian Village gegen den 75er getrunken, der ja auch nicht gerade von schlechten Eltern ist, optisch nicht optimal(ts), aber mit überzeugendem Inhalt. Kräftige Farbe ohne Alterstöne, am Beginn der Trinkreife und dem 75er überlegen – 99/100. Überragend 2005 auf René Gabriels großer Petrus Probe, so jung, so fruchtig, so eine explosive Aromatik. Das ist wieder Pomerol vom Allerfeinsten – 100/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Chateau Petrus 1975
Leider bisher nur 5mal habe ich Petrus getrunken. 1996 kräftige Farbe mit deutlichem Braunton, Minze, Bleistift, am Gaumen viel Kraft, Schokolade, noch kräftige Tannine, sehr langer Abgang, hatte 8 Std. Dekantieren überlebt! – 97/100. Wenige Monate später im Italien Village in Chicago im Vergleich zum 70er, optisch nicht optimal(ts), aber mit überzeugendem Inhalt, kräftige Farbe ohne Alterstöne, dem 70er momentan unterlegen, braucht sicher noch 5-10 Jahre, wobei hoffentlich die Frucht überlebt – 96/100. 2005 auf René Gabriels großer Petrus Probe immer noch ein ungestümer Zeitgenosse, würzig, kräuterig, bissige Tannine, kräftige, tragende Säure, dazu Minztöne, aber auch Schokolade und eine intensive Mineralik, eine hypothetische Mischung aus den besten Jahren Lafleur und Heitz Martha´s Vineyard und noch längst nicht fertig – 98/100 (Quelle: Broadbent Michael).

Chateau Petrus 1989
An die aberwitzigen Preise des extrem hoch bewerteten und gesuchten Petrus mag ich gar nicht denken. Ich hatte diesen Wein seit 1993 5mal im Glas, darunter einmal 2001 aus einer Doppelmagnum, die wie alle anderen Flaschen zu jung war. Zuletzt 2005 auf René Gabriels großer Petrus-Probe total verschlossene Nase, am Gaumen zu, man spürt viel Kraft und bissiges Tannin. Da ist nur Potential, kein Genuss, mehr als 85/100 Trinkgenuss sind da derzeit leider nicht im Glas
(Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).





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Wissenswertes
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Krug Brut brut Rosé NV 'old release from the 1980´s'

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