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Chateau Mouton Rothschild


Im historischen Rückblick gehen die Weinbergslagen des heutigen Chateau Mouton Rothschild zurück bis ins 14. Jahrhundert. Das Jahr 1311 begründete eine wichtige Jahreszahl für den heutigen Ruf des Gutes, die Rebflächen gehörten damals dem Landmann Pons de Castillon. Im 15. Jahrhundert wurden die Ländereien weitervererbt und gingen schließlich auch an einen Bruder von Heinrich dem V. Es folgten weitere Besitzwechsel des Mouton Rothschild in den nachfolgenden Jahren und Jahrzehnten. Einige Eigner waren Jacques de Ségur und Nicolas-Alexandre de Ségur, welcher im Jahre 1717 die Besitzverhältnisse um die Weinlagen des Château Calon-Ségur deutlich erweiterte. Die heutige Besitzfamilie des Chateau Mouton Rothschild erhielt das Gut im Jahre 1922, als Henri James de Rothschild das Gut seinem Sohn Philippe de Rothschild vererbte. Das durch grobe Missstände und Fehlwirtschaften in Verruf geratene Gut Mouton Rothschild sollte fortan einen Höhenflug erleben und seinen heutigen Glanz entfalten.

Baron Philippe de Rothschild sah Chateau Mouton Rothschild als seinen Lebensinhalt an und investierte eine Unmenge an  Zeit und Geld in Erneuerungsmaßnahmen im Keller und im Weinberg. Chateau Mouton Rothschild war zudem der erste Erzeuger, welcher sich von den mächtigen Weinhändlern der damaligen Zeit löste , welche  den gesamten Handel in Bordeaux kontrollierten. Mouton füllte deshalb fortan seine Weine auf dem Châteauin Eigenregie ab. In diesem Handlen liegt wohl die Geburtsstunde des „Mise en bouteille au Château“, ein Machwerk von  Baron Philippe de Rothschild. Er galt in der gesamten Region des Bordeaux Weinanbaugebietes als Antriebskraft und Neuerer. Alte Wege schienen ihm für „sein“ Mouton Rothschild - Lebenswerk nicht geeignet und er suchte mit aller Tatenkraft nach Möglichkeiten, die Weine von Mouton Rothschild zu verbessern und den Ruf, welcher in den Jahren 1900 bis 1920 stark gelitten hatte, zu verbessern. Eine bis dahin undenkbare Neuerung für die Weine des Chateau Mouton Rothschild führte der Baron im Jahre 1945 ein. Vielleicht ausgelöst durch die Freude über des Endes des zweiten Weltkrieges, entschloss man sich auf dem Chateau ab sofort das Etikett des Weines von einem bekannten Künstler entwerfen zu lassen. Dies sollte die Individualität des Weines herausstellen und den Status von Mouton Weinen verbessern. Als erster Künstler wurde Philippe Jullian ausgewählt. Fortan waren die Weine des Chateau Mouton Rothschild auch wegen des jährlich neuen Etiketts begehrte Sammlerflaschen unter den Weingenießern in Europa. Fast jeder bekannte Künstler hat in den vergangenen Jahren die Etiketten des Chateau Mouton Rothschild verschönert. Hierunter fallen Namen wie Salvador Dalí, Georges Mathieu, Henry Moore, César, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Andy Warhol, Saul Steinberg, Georg Baselitz und Prinz Charles. Auch in Zukunft wird dieser Einfall des Baron Philippe die Etiketten von Mouton Rothschild weiter verschönern.

Weintechnisch schwang sich Mouton Rothschild gerade mit dem herausragenden Jahrgang 1945 zu neuen Höhen unter der Leitung des allseits umtriebigen Baron Phillippe an. Es folgten weitere sensationelle Jahrgänge wie 1953, 1959 und 1961. Die Reputation des Chateau Mouton Rothschild erlangte mit jedem Jahrgang eine weitere Steigerung und die Weinkritiker stellten es fortan auf den Rang eines 1er Cru classé Weines. Die im Jahre 1855 zur Weltausstellung in Paris geschriebende Klassifizierung der Bordeaux-Gebietes aber konnte nicht geändert werden, was den Baron sichtlich verärgerte und viel Kraft von ihm abverlangte. Er setze sich nun zum Ziel, vor seinem Tod das Chateau Mouton Rothschild endlich auf den höchsten Rang der Klassifizierung zu heben. Man muss jedoch anfügen, dass seit Beginn der Bordelaiser Klassifizierung noch nie eine Änderung vorgenommen wurde und dies nach Meinung aller Weinkenner auch weiterhin nicht möglich sein würde. Es schien somit auch für Mouton Rothschild keine Möglichkeit zur nachträglichen Anpassung zu geben.

Das Lebenswerk von Baron Philippe de Rothschild wurde 1973 endlich gekrönt, als das Château Mouton Rothschild vom Deuxième zum Premier Cru heraufgestuft wurde. Eine Leistung, die alleine dem Herren des Chateau Mouton Rothschild zugeschrieben werden kann und einmalig in der Weinwelt ist und bleibt !

Auch heute ist das Chateau Mouton Rothschild der Inbegriff für roten Bordeaux Wein und erzielt oftmals Höchstpreise im internationalen Weinhandel. Der Jahrhundertjahrgang 1945 wird heute mit bis zu 5.000 Euro pro Flasche gehandelt. Allerdings muss man anfügen, dass kein Wein unter Fälscherkreisen beliebter ist als Mouton Rothschild. Gerade die Jahrgänge 1945, 1982 und 1986 stehen auf den Listen dieser Betrüger ganz oben. Man sollte daher auf eine Authentizität beim Kauf von Flaschen Mouton Rothschild aller Jahrgänge achten und nur bei seriösen Händlern einkaufen.


Nachfolgend einige Verkostungsnotizen zu Weinen des Chateau Mouton Rothschild:

Château Mouton Rothschild 1945
Vielleicht der Wein des Jahrgangs Mouton Rothschild. Häufig verkostet und mit Höchstnoten bewertet. 1999 in einer Probe 2 perfekte, nummerierte 1tel, opulentes Powerteil, Minze, Eukalyptus mit zu Anfang massig Kaffee, irre Dichte, das ist Mouton 45 in Perfektion, immer noch Tannin für 20+ Jahre 100/100. Zuletzt im Februar 2004 in der großen Mouton-Probe auf der Stromburg: die#20053 brachte wieder diese intensive feine Minze, sehr komplex und lang am Gaumen, würzig-konzentriert, riesengroßer, unsterblicher Mouton mit endlosem Abgang 100/100. Warnen kann ich in diesem Zusammenhang nur vor sogenannten RC-Flaschen, die statt einer Nummer das Kürzel RC für Reserve du Chateau tragen. Die sind seit einigen Jahren als Magnums das Lieblingsziel der Fälscher. Im Sommer 2005 durfte/musste ich in einer Probe wieder so ein Machwerk ertragen, das aus vermeintlich seriöser Quelle stammte. Die Flasche sah von außen gut aus. Das Etikett aus dem Laserdrucker verdammt gut gemacht. Der Korken deutlich zu jung und der Inhalt, wie ein späterer Test ergab, jünger als 1963. Ich würde persönlich eine RC-Flasche nur noch akzeptieren, wenn ich sie auf dem Chateau selbst abholen dürfte. Spektakulär war 2007 ein Mouton Baron. Brilliante Farbe mit wenig Alterstönen, so frisch, so minzig, so druckvoll am Gaumen mit wunderbarer Frucht und ewiger Länge am Gaumen. Ich musste spontan an 1945 Mouton Rothschild denken, an den dieser Wein massiv erinnerte. Wobei ich schon einige 45er Moutons getrunken habe, die schlechter waren, als dieser Traumstoff vor uns. Das hier waren locker nicht erwartete 97/100 zu einem noch dazu sehr fairen Preis. Die zweite Flasche, ein halbes Jahr später, hatte wieder eine sensationelle Farbe, doch diesmal sang der Mouton Baron nicht. Einen Korkfehler hat er nicht, aber einen deutlichen Keller-Muffton, riecht nach Spinnweben und altem Faß. Nur kurz blühte er auf und ließ erahnen, wozu dieser Wein in Ausnahmeflaschen wohl fähig sein könnte, doch rasch gewannen die Kellertöne wieder Oberhand – 88/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Château Mouton Rothschild 1959
Unterschiedlich zeigte sich Mouton Rothschild. 1994 auf Willi Krählings Mouton-Probe eine sehr schöne Magnum mit Minze und Eukalyptus, die stark an den legendären 74 Heitz Martha´s Vineyard erinnerte – 98/100. 1998 aus der 1tel sehr dichte, junge Farbe, Nase leicht exotisch mit Eukalyptus und Minze – 95/100. 1999 in einer Best Bottle dichte Farbe, Bleistift, Minze, entwickelt sich langsam im Glas(noch viel Zukunft), tolle Länge am Gaumen, aber auch hier kam das Aha-Erlebnis nicht rüber - 96/100. Zwei unterschiedliche Flaschen 2000 in einer großen Mouton-Probe, in der besseren der beiden Flaschen kräftige Säure und Tannine, Riesenteil mit sicher längerer Zukunft als 61 – 97/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Château Mouton Rothschild 1961

Bevor Sie sich einen 61er Mouton Rothschild kaufen, finden Sie heraus, der wievielte Besitzer Sie sein werden. Kann man Ihnen das nicht sagen oder wären Sie mehr als Nr. 3 – Finger weg! Mouton kann groß sein, aber nicht, wenn er schon auf diversen Kaminsimsen und in Vitrinen oder sogar Schaufenstern gestanden hat. Mein erster 61er Mouton 1994 in Willi Krählings großer Mouton-Probe muss so eine Flasche gewesen sein. Die Magnum war einfach platt. Besser dann 1999 auf einer anderen Mouton-Probe, Minze, Eukalyptus, sehr schöner Mouton, dem aber die große Dichte fehlt – 95/100. Richtig gut 2000 in einer Best Bottle, blind als großer Mouton erkannt, intensive Minze, etwas Eukalyptus aber auch Trüffel, vollreifer, klassischer, wunderbarer Mouton - 97/100. Und die schönste Flasche 2001 in einer Probe, Sattelleder, Minze, wunderbarer, klassischer Mouton, der aber weiter als der im Vergleich getrunkene Latour ist, traumhaft - 99/100. Und alptraumhaft 2003 in einer großen Mouton-Probe, eine amerikanische Flasche, deutliche Brauntöne, sehr weit und weit über einen möglichen Höhepunkt hinaus, kaputt. Zuletzt 2007 in der Coburg stimmte dann wieder einfach alles, Sattelleder, Minze, etwas Eukalyptus aber auch Trüffel, ein komplexer, großer Mouton mit endlosem Abgang – 99/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Château Mouton Rothschild 1982
Robert Parker: Opaque purple-colored showing absolutely no signs of lightening, Mouton's 1982 is a backward wine. Still tasting like a 4-5 year old Bordeaux, it will evolve for another half century. At the Philadelphia tasting, it was impossibly impenetrable and closed, although phenomenally dense and muscular. However, on two other recent occasions, I decanted the wine in the morning and consumed it that evening and again the following evening. It is immune to oxidation! Moreover, it has a level of concentration that represents the essence of the Mouton terroir as well as the high percentage of Cabernet Sauvignon it contains. Cassis, cedar, spice box, minerals, and vanillin are all present, but this opaque black/purple Pauillac has yet to reveal secondary nuances given its youthfulness. It exhibits huge tannin, unreal levels of glycerin and concentration, and spectacular sweetness and opulence. Nevertheless, it demands another decade of cellaring, and should age effortlessly for another seven or eight decades. I have always felt the 1982 Mouton was perfect, yet this immortal effort might be capable of lasting for 100 years! Readers who want to drink it are advised to decant it for at least 12-24 hours prior to consumption. I suggest double decanting, i.e., pouring it into a clean decanter, washing out the bottle, and then repouring it back into the bottle, inserting the cork, leaving the air space to serve as breathing space until the wine is consumed 12-24 hours later. The improvement is striking. The fact that it resists oxidation is a testament to just how youthful it remains, and how long it will last. Dring: 2010-2075. 100/100 Punkte Wine Spectator (30.06.2001) : 98 Glorious aromas. Dark ruby red. Wonderful perfumes of flowers, berry and lilac. Full-bodied, with silky tannins and a long and pretty finish. Balanced. Class in a glass. Just as I remember.

Château Mouton Rothschild 1986
Der Wein des Jahrgangs und einer der ganz großen Weine des letzten Jahrhunderts ist Mouton Rothschild. Für mich war das nicht nur der mit Abstand beste Wein in den 86er Ankunftsproben 1989. Ich habe ihn damals in seinem relativ kleinen Trinkfenster auch gut 50(!)mal getrunken. Für ¤ 25 gab es damals im Mövenpick Caveau die halbe Flasche eines Weines, wie ich ihn bis dato noch nie getrunken hatte, schwarz wie Ägyptens Nächte, sehr konzentrierte Frucht, hohe Mineralität, so präzise strukturiert mit einer unglaublichen Länge. Wir haben damals alle großen Weine, derer wir habhaft werden konnten, gegen Mouton verkostet. Doch der war immer obenauf. Klar verschloss er sich, wie alle großen 86er. Nur ganz zögerlich fängt er wieder an, sich zu öffnen. Und natürlich bin ich immer wieder an diesen Wein drangegangen, meist auf Proben, denn meine eigenen, topgelagerten Flaschen lasse ich noch eine Weile zu. 2000 Licht am Ende des Tunnels! Ließ mit seinen massiven Tanninen immer noch nicht viel rauß, aber die irre Power am Gaumen und der lange Abgang zeigten, dass hier bald wieder die Post abgeht. 2001 tiefschwarz, Säure und Tannin ohne Ende, unendliches Potential, 20 Jahre warten, dann sicher 100/100 wert. 2002 - da wollte es der gute Bernd wissen - 24 Std. vorher dekantiert! Irre Farbe, dichtes Konzentrat, aber der Wein wehrt sich dagegen, getrunken zu werden. 2003 dichte Farbe, komplex, verschlossen, aber immerhin schon mit 100-Punkte-Länge am Gaumen. 2004 in der großen Mouton-Probe auf der Stromburg eine total verschlossene Magnum (Quelle: Wineterminator.com Dr. Becker).

Château Mouton Rothschild 1990
Mouton-Rothschild 1990. 1991 zog ich den 1989er vor, der natürlich einen Schnellstart hingelegt hatte und auch schon ein Jahr älter war. Rund zwei Jahre nach der Abfüllung aber hatte der 1990er eine fast explosiv reiche, würzige Nase entwickelt; sehr »süß«, voll und mit allerlei Gutem bepackt. Die beiden nächsten Verkostungen überspringe ich (zwei schlechte Flaschen auf der Eigensatz- Verkostung). Auf der Mouton-Präsentation der Hollywood Wine Society von 1998 ein voll entwickeltes Bukett, schön in Textur und Länge. Ein weiterer Zeitsprung zu Penning-Rowsells »Zehnjahresverkostung« zwei Jahre später: neben den anderen Erstklassifizierten eine nach wie vor tiefe Farbe; ein Bukett, das energisch aus dem Glas drängte, um sich gebieterisch zu öffnen, allerdings sehr ausgeprägte Würze neuer Eiche - zwar ansprechend, aber mit Eiche verhält es sich wie mit Knoblauch im Essen: Sie sollte vorhanden, aber nicht aufdringlich sein. »Süß«, reich, lebhaft, etwas schlank, mit ruppigen Tanninen und spitzer Säure. Ein eindrucksvolles Gewächs, das sich jedoch noch Zeit ausbedingt. Zuletzt im Juni 2000 verkostet ***(**) 2005 bis 2020 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).






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