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Domaine Romanee Conti


Die wohl berühmteste Domaine im Burgund ist der Inbegriff des roten Burgunders und trägt den glangvollen Namen Domaine Romanee Conti (DRC). Der Betrieb liegt östlich des Ortes Nuits-Saint-Georges im Weinanbaugebiet der Côte d´Or. Die Geschichte der Domaine Romanee Conti geht zurück bis in das römische Reich. Aufzeichnungen gehen zurück bis ins Jahr 1232, wobei in dieser Zeitspanne nur neunmal die Eigentümerverhältnisse einem Wechsel unterlegen waren. Der Weinberg Romanée wurde von den Möchen zu Staint-Vivant (Benediktiner-Mönche) ausschließlich mit Pinot-Noir Rebsorte bepflanzt und hat heute noch die gleichen Ausmaße wie zur damaligen Zeit. Im 17. Jahrhundert begann das Interesse der Adligen an der Weinbergslage und dem Gut, was in einer Auseinandersetzung zwischen Louis François of Bourbon-Conti und Mrs. de Pompadour im Jahre 1760 führte. Der Landstrich Romanee fiel daraufhin Louis François of Bourbon-Conti zu. Als Resultat fügte der Prinz seinen Namen Conti der Weinbergslage hinzu und so kam es zu dem Ausdruck Romanee Conti. Der Inhaber besaß die Domaine Romanee Conti von 1760 bis zum Jahre 1793.

Einen weiteren Meilenstein erlebte die Domaine Romanée Conti im Jahre 1942, als Mr. de Villaine, Enkel von Mr. Davault, welcher die Domaine von 1869 an im Besitz hatte, die Leitung des Gutes übernahm. Allerdings war er zu dieser Zeit nicht Alleinbesitzer, vielmehr teilte man sich die Domaine Romanee Conti mit der Familie Leroy.

Im selben Jahrzehnt entschloss man sich zu einer Neupeflanzung der gesamten 18 Hektar großen Fläche. Die bis dahin noch immer mit unveredelten Rebstöcken bestückt war. Aufgrund des weiter sinkenden Ertrages von zum Schluss nur noch knapp 500 Flaschen entschieden sich die Eigentümer der Domaine Romanée Conti im Jahre 1945 zur Rodung und Neubeplanzung. Es wurde daher in den Jahren 1946 bis 1951 kein Wein der Monopollage Romanee Conti erzeugt. Vor der letztendlichen Rodung des Weinberges wurde Planzenmaterial entnommen. Hiermit wurde die Lage La Tâche neu bestückt, von daher besteht die Monopollage La Tâche heute zu drei Viertel aus Edelreisern der Lage Romanée Conti. Heute ist nicht genau bekannt, welche Unterlagsreben zur Neubestückung des Romanee Conti benutzt wurden, Mr. Villaine geht jedoch davon aus, dass es sich um Riparia gehandelt haben muss.

Die Domaine Romanée Conti besitzt im Gesamten 25 Hektar Weinbergslagen an der Côtes de Nuits und der Côte de Beaune, was zu einer Gesamtproduktion von in etwa 100.000 Flaschen jährlich führt. Hierunter fallen alle 6 Grand Cru Weinbergslagen Echezeaux, Grands Echezeaux, Romanee St.- Vivant, Richebourg und Romanée Conti sowie der sehr kleine Anteil an Le Montrachet, dem einzigen weissen Burgunder aus der Chardonnay Traube der Domaine Romanee Conti. Im folgenden werden die Besitztümer der Domaine Romanée Conti nochmals dargestellt:

La Tâche                                                   6,0620 Hektar            Produktion : 1500    Kisten
Richebourg                                            3,5110 Hektar            Produktion : 1000    Kisten
Romanee St. Vivant                        5,2858 Hektar            Produktion : 1500    Kisten
Echezeaux                                              4,6703 Hektar            Produktion : 1340    Kisten
Grands Echezeaux                           3,5263 Hektar            Produktion : 1000    Kisten
Romanee Conti                                    1,8050    Hektar         Produktion : 450      Kisten
Montrachet                                            0,6759 Hektar            Produktion : 250      Kisten


Bei dieser Auswahl sind der La Tâche und der Romanée Conti Monopollagen der Domaine, also sie ist der Alleineigentümer des Weinbergslandes.

Auf der Domaine de la Romanee Conti gilt die Devise, dass der Erzeuger nur ein Mittler zwischen Boden und Wein sein soll. Ein Eingreifen ist tunlichst zu unterlassen und nur in besonderen Fällen zu empfehlen. Der Kellermeister Aubert de Villaine drückt das folgendermaßen aus: „Nichts ist schwieriger, als mit Einfachheit zu handeln; das Ideal wäre, überhaupt nichts zu tun – das aber ist nicht möglich.“ Die Fässer zur Endreifung der Weine der Domaine Romanée Conti werden seit dem Jahre 1975 jährlich erneuert, was natürlich zu erheblichen Kosten führt, der Qualität jedoch zugute kommt. Die Hohe Nachfrage nach französischer Eiche führe im Jahre 1979 dazu, dass die Domaine Romanee Conti das Holz in Eigenregie besorgt und es der Küferei zur Verfügung stellt. Das Holz stammt aus den Wäldern des Troncais und zahlt zu den besten auf dem Markt. Bei der Abfüllung setzte man in der Vergangenheit immer auf die ultra-traditionelle Art, was in folge aber zu deutlichen Schwankungen zwischen den Flaschen führte. Auf Grundlage dessen ist der Kellermeister 1982 in Übereinstimmung der Inhaber der Domaine Romanée Conti dazu übergegangen, die Weine in Partien zu jeweils 5 Faß in Edelstahltanks zusammenzuführen und durch Schwerkraft abzufüllen.

Das Weingut Domaine de La Romanee Conti ist umgeben von vielen Mythen und Legenden. Es erzeugt einen der teuersten, wenn nicht den teuersten Wein der Welt. Gerade in den letzten Jahren ist die nachfrage nach Weinen der Domaine Romanée Conti in Asien stark gestiegen. Um eine Flasche des legendären Monopollagenweines Romanee Conti zu erwerben, muss man eine 12er Kiste subskribieren und hoffen, eine Zuteilung zu bekommen. Es ist aussichtslos,  mehrere Flaschen des Romanée Conti Weines in der Subskription zu ergattern. Nachfolgend einige Verkostungsnotizen von Weinlegenden der Domaine de La Romanee Conti:

Hier nun einige Verkostungsnotizen der Romanee Conti Weine:


Domaine de La Romanée Conti – La Romanee Conti 1937
Bewertung Broadbent: Romanee-Conti 1937 - Ein großer Wein. Ich verkostete ihn erstmals 1957 beim Essen mit einem Kunden, einem Obstbauern aus Cheshire mit einem fabelhaften Keller. Ich zitiere aus Band 3 meiner Verkostungsnotizen: »Groß und schwarz, streng und konzentriert; süßlich, geschmacks intensiv. Auf derselben Stufe wie der 1945er Mouton. Noch mindestens weitere zehn Jahre gut« (ich war erst fünf Jahre im Weingeschäft). Als Nächstes 1972 bei Christie's, dann sieben Jahre später bei einem Essen im Sitzungssaal von Christie's: »Noch immer ziemlich tief ... in der Nase überreif und wildbret artig, aber von opulenter Reichhaltigkeit und attraktiv ... der Geschmack schien sich auszudehnen und im Glas immer reicher zu werden.« Später eine Magnum, die bei einem Rodenstock- Weinwochenende mehr als 60 rote 1937er aus Bordeaux förmlich an die Wand spielte: ziemlich tiefe, warme, herbstliche Farbe; reifes, reiches, klassisches, Pinot-typisches »Rote-Bete«Bukett, wohlriechend, nachhaltig; sehr »süß«, substanz- und körperreich. Wie beim Tanz der sieben Schleier offenbarte sich mit jedem vorsichtigen Atemzug und Schluck ein Stückchen mehr von diesem Wein.

Domaine Romanée Conti – La Romanee Conti 1943
Bewertung Broadbent ****(4) Sterne: Immer noch von unveredelten Rebstöcken. Originalwachssiegel mit Prägung, Etikett, markierter Korken, ziemlich gute Füllhöhe 5 cm unterhalb des Korkens. Mittelblasse Farbe, orangefarbener Rand und rötlicher Schimmer; zunächst verschlossen, aber gesund, nach 30 Minuten reich, keksartig, fleischig, eine Stunde später voll entwickelt, ein perfekter alter Pinot-Duft, der nach zwei Stunden verblasste; Deutlich süßer, reifer Geschmack, vollendete Reife, ziemlich gute Länge und ansprechender Abgang. Asu einem sehr guten Privatkeller in San Francisco, verkostet im März 1997 bei Christie´s in Londen ****(4) Sterne.

Domaine de La Romanée Conti – La Romanee Conti 1945
Eine erstaunlich dichte Farbe hatte 2002 auch Romanée Conti, aber auch spürbares Alter und überhandnehmende Säure, trotzdem sehr schön, wurde im Glas immer besser, Tabak, reifer Pinot 95/100 (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Domaine Romanee Conti – La Tâche 1951
Auch Burgund litt unter dem Wetter, war aber trotzdem für ein paar Überraschungen gut. Einen La Tâche, im November 2001 zum 50. eines guten Weinfreundes getrunken, hätte ich spontan in etliche, jüngere große Burgunderjahre gesteckt, aber nie nach 1951. Gesunde Farbe mit deutlichen Brauntönen, ganz wunderbarer, großer Burgunder, feine Süße, bei aller Finesse aber auch Kraft, ein Wein fast zum Kauen, toll - 96/100! (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Domaine de La Romanee Conti – Richebourg 1964
Robert Parker : 92/100 (04-1992) Last Tasted 12/91 An exotic nose of soy sauce, earthy fruit, and vegetal sweet Pinot aromas is followed by a sweet, full-bodied, concentrated wine with low acidity and plenty of alcohol in the finish.

Domaine Romanee Conti – La Romanée Conti 1985
Riesengroß in 1985 ist der La Tâche von DRC. 2001 auf einer Blindprobe war das für mich ein großer Rhone-Wein, würzig, dicht, irre Nase, komplex, üppig, füllig, exotisch – 97/100. Ein Jahr später auf einer DRC-Probe gefiel er mir auf ähnlichem Niveau im direkten Vergleich besser als Romanee Conti. Das muss nicht so bleiben. Letzterer präsentierte sich mit kräftigem Burgunderstinker, war noch ganz am Anfang mit viel Potential - 95/100. Groß im Sommer 2005 auch der Richebourg von DRC. Ein noch sehr jung und fast etwas ungestüm wirkender, dichter Wein mit perfekter Aromatik und ewiger Länge am Gaumen. Hat noch viel Alterungspotential - 96/100. Für deutlich älter hatte ich 2006 in einer Probe den Grands Echezeaux von DRC gehalten. Verdammt reife Farbe mit deutlichen Brauntönen, pfeffrige Nase, würzig, tolle Aromatik und Komplexität, vielschichtige Frucht, ginge auch als großer 59er durch mit toller Länge und Finesse. Faszinierend, wie dieser Wein sich entwickelte und im Glas ausbaute – 94/100. (Quelle: wineterminator.com Dr. Becker).

Domaine Romanée Conti – La Tâche 1988
Bewertung Broadbent: Bei der Eröffnungsverkostung 1990: tiefe, ziemlich intensive Farbe; voller exotischer Pinot-Aromen und Geschmacksnoten. Elegant. Große Länge, seidige Tannine. Im Januar und März 1991: leuchtendes Kirschrot; lebhaft, wohlriechend; konzentriert, würzig, intensiv, sehr tanninbetont. Kürzlich auf Wagners Vertikalverkostung: jetzt nicht mehr so tief, etwas Reife; vegetabiles Pinot-Aroma "süss", wie leicht angebranntes Karamell; schweißelnde Tannine, aber nach einer Stunde im Glas mit erdbeerartiger Frucht, später noch immer würzig. Ziemlich "süße", eindringliche, pikante Frucht und etwas Adstringenz. Zuletzt im April 1998 verkostet **(***) Etwa 2008 bis 2020



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